1600 Euro für neue Rechner

Während der letzen Sitzung des Studierenden-Parlaments (SP) stellte der neue Vorstand einen Antrag im Namen ihres neuen IT-Referenten. Dieser plant nämlich sämtliche Anwendungen des AStA-Netzwerks auf einem Server laufen zu lassen, und die Arbeitsplatzrechner nur noch für die Ein- und Ausgabe zu benutzen. Einen zweiten Server will er als Back-Up-System aufsetzen.

Ein Sinnvoller Plan. Allerdings leuchtet nicht ein, warum er denn unbedingt zwei Rechner dafür anschaffen muss. Wie sein Vorgänger im Amt bestätigt, ist bereits ein Server vorhanden der für den Einsatz sogar besser geeignet ist als die beantragten Rechner. Damit wäre zumindest ein beantragter Rechner überflüssig. Für das Back-Up würde außerdem der Arbeitsplatzrechner des IT-Referenten ausreichen.

Aber selbst wenn es diese Rechner nicht gäbe: Als gelernter Informatik-Kaufmann ist es mir ein Rätsel, wieso man bei dem drastischen Wertverfall von Computern unbedingt einen Rechner für 800 Euro kaufen will. Mit geringfügig geringerer Leistung kann man erheblich viel Geld sparen.

Leider ließ sich der Vorstand weder auf die Argumente des ehemaligen IT-Referenten noch auf meine ein, dass man so viel Geld nicht ausgeben braucht. Mit seiner Stimmenmehrheit haben Sie den Antrag dennoch durchgebracht. Jedoch versprach Tacer, der zugab von Computern keine Ahnung zu haben, wie von mir vorgeschlagen die Fachschaft Informatik zu befragen, ob es wirklich sinnvoll ist so viel Geld für die Rechner auszugeben.

Ob er dieses wirklich macht wird wahrscheinlich aber davon abhängen wie viele Leute ihn zu dem Thema befragen. Deshalb: vorstand@asta.uni-duesseldorf.de