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PRESSEMITTEILUNG DES AStA der FH Düsseldorf
vom 24. April 2007
Senat der FH Düsseldorf lehnt Einführung von Studiengebühren explizit ab
Um exakt 15.45 Uhr stimmte heute der Senat der FH Düsseldorf über den vom Rektorat vorlegten Entwurf einer Studienbeitragssatzung ab. Das Ergebnis war eindeutig: Mit 11:7 Stimmen wurde die Einführung von Studiengebühren abgelehnt. An der Abstimmung nahmen 18 von 19 Senatsmitgliedern teil.
Ebenfalls mit 11:7 Stimmen hatte sich der Senat bereits am 22. März 2007 dagegen ausgesprochen, das Thema Studiengebühren überhaupt zu behandeln, da man das Thema bereits “intensiv diskutiert” und “die Einführung von Studiengebühren mehrfach abgelehnt” habe. Eben dieses aber wollte das Rektorat um Rektor Hans-Joachim Krause nicht akzeptieren und zwang den Senat mit juristischer Begründung zur Abstimmung über die vorgelegte Satzung.
Claudia Wozniak, Vorsitzende des AStA der FH-D: “Der Versuch des Rektorates, Studiengebühren herbeizuzwingen, ist gründlich daneben gegangen. Ebenfalls das Bemühen, politischen Druck auszuüben, indem eine drohende Apokalypse an die Wand gemalt wurde, falls keine Studiengebühren eingeführt werden sollten.”
Bei der Ablehnung der Studiengebühren aber darf es nicht stehen bleiben. Wozniak: “Es geht zum einen darum, auch in Zukunft weitere Vorstöße in diese Richtung abzuwehren, zum anderen darum, landes- und bundesweit Studiengebühren auch an den anderen Hochschulen wieder auf die Tagesordnung zu setzen und in Frage zu stellen.”
Christiane Schmidt, Geschäftsführerin des bundesweiten “Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren” (ABS, www.abs-bund.de): “Um die Qualität der Lehre an den Hochschulen zu verbessern, ist es zwingend erforderlich, dass seitens der Landesregierung der Bildungsetat deutlich erhöht wird. Studiengebühren sind hierfür ein absolut untaugliches Mittel.”