Seit mal was spontan!

Der AStA ist kein Selbstbedienungsladen.

Zitat aus einer Rücktrittserklärung eines ehemaligen AStA-Referenten.

Bei der letzten SP-Sitzung stellte das AStA-Referat für Internationales und AntiFA einen Finanzantrag über 1000 EUR. Unterstütz werden sollte eine Reise nach Prag mit Besuch in Theresienstadt. So weit so gut. Kalkuliert wurde für 10 Mitreisende. Davon waren zwei Urlauber Mitreisende die Referenten. Fünf weitere Plätze waren laut Aussage der Referenten bereits mit Freunden der beiden verplant.

DIE PIRATEN mahnten, es könnte so wahrgenommen werden, als ob eine Clique sich auf Kosten der Studierenden ein paar schöne Tage in Prag machen wollte. Schließlich wurde vorgeschlagen, den Finanzrahmen zu erhöhen und Plätze für mehr Studierende zu schaffen. Es wurde auch von Seiten der Fachschaften-Liste (immerhin sind die selber im AStA vertreten) mit eingewirkt, dass die Reise für Studierende aller Fachrichtungen möglich sein soll.

Eine weitere Forderung war die nach einer Selbstbeteiligung von 50 EUR pro Teilnehmer. Dagegen wehrte man sich zunächst, doch anscheinend, hatte man doch Angst, jemand könnte Böses denken und so fügte man diesen Zusatz dem Antrag hinzu. Im vorläufigen Protokoll ließt es sich dann wie folgt:

TOP 6: Finanzantrag des Referates für Antifa und Internationales (neu eingefügt)
Gaios Tsutunshvilli stellt den Antrag vor. Bei der anschließenden Diskussion ergibt sich ein Mehrbedarf an Plätzen. Deswegen stellt Reduan Aoulad-Ali einen Änderungsantrag auf die Bereitstellung von bis zu 2000 € für bis zu 20 Teilnehmer mit einer Mindestbeteiligung von 50 € pro Teilnehmer.

Ein weiterer Kritik-Punkt: Man müsste ja irgendwie auch kommunizieren, dass diese Bildungsreise stattfindet. Schliesslich kommt bis zum Zeitpunkt der Reise keine Campus Delicti mehr raus. Das mittel der Homepage sollte bemüht werden. Wie das aussieht? Hier ein Screenshot:

Da muß man schon zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein.
Unterstrichenes von AStAWatch.

Na, dann: Wünsche eine ungestörte Reise!

P.S.: Das von Rainer Matheisen noch in der SP-Sitzung zittierte StudiVZ wurde anscheinend auch nicht bemüht.