Neuer AStA-Vorstand gewählt
Wir haben einen neuen AStA-Vorstand. Dennis Heckendorf von der Fachschaftenliste ist der neue Vorsitzende. Sein 1. Stellvertreter ist ab sofort Stefan Finger - ebenfalls Fachschaftenliste. Die zweite Stellvertreter-Stelle wurde gesplittet und mit Burçak Atsu (Internationale Liste) und Sabine Fischer (Campus:Grün) besetzt.
Die Kandidatenbefragung dauerte traditionell sehr lange. Dennis Heckendorf wurde über drei Stunden befragt. Vor allem Fragen zu den Zielen der Koalition, zu den Konzepten im Kampf gegen Studiengebühren sowie dem Fall des mit rechtem Gedankengut in Verbindung gebrachten Parlamentariers der Fachschaftenliste wurden gestellt.
Bei dieser Befragung machte Heckendorf alles andere als eine gute Figur. Fragen wurden meist mit “Da haben wir keine konkreten Konzepte.”, “Das ist ein Zugeständnis an unseren Koalitionspartner.” oder “Das ist eine Entscheidung meiner Liste gewesen.” beantwortet.
Nach entsprechendem Nachhacken kam doch noch ein Thema seiner Arbeit ans Tageslicht: Er möchte sich um Studiengebühren sowie um den Datenschutz an unserer Uni kümmern. Besonders motiviert klangen die Aussagen jedoch nicht. Zum ersten Thema wolle er noch Konzepte entwickeln. Zum Thema Datenschutz gab er zu bereits in seiner letzten Amtszeit nicht gut gearbeitet zu haben.
Nachdenklich zeigte sich Heckendorf auch nach der Frage, wo er den gestürzten SP-Präsidenten politisch verordnen würde und wo er überhaupt das Problem sähe. Nach einer unqualifizierten Äußerung (”Er ist einfach zu Rechts.”) und der Aufklärung, dass es sich dabei um jemanden handelt der der neuen Rechten zu verorten sei ließ sich dem Kandidaten entlocken, dass es ihm zu denken geben würde. Die Frage, ob es bei der Kürzung der Referates für Antifaschismus trotz der Defizite in der eigenen politischen Bildung bliebe hat er nicht beantwortet.
Die Befragungen von Stefan Finger und Burçak Atsu waren wesentlich kürzer, was zum einen der späten Stunde geschuldet war. Zum anderen sicherlich auch mit den konkreteren Vorstellungen von der eigenen Arbeit, die die Kandidaten vermitteln konnten.
So will sich Finger vornehmlich um die Pressearbeit, sowie um die hochschulpolitische Bildung kümmern. Atsu will sowohl die Probleme in den Studierendenwohnheimen angehen, als sich auch verstärkt um die Koordinierung der Referate für Antidiskriminierung und Antifaschismus sowie dem AusländerInnenreferat kümmern.
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