Vollversammlung der studentischen Hilfskräfte
Mittwoch, April 16th, 2008Folgende E-Mail ging heute über den Verteiler der Fachschaftsräte (Ich hätte Fachschaften geschrieben, aber dann hätte sich der 1. stellvertretende AStA-Vorsitzende darüber beschwert):
Liebe Kommilitonen, liebe studentische Hilfskräfte,
im Namen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) lade ich Euch zur Vollversammlung der studentischen Hilfskräfte am Donnerstag, den 24.04.2008 um 13 Uhr im Hörsaal 5A der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ein.
Anlass ist ein wichtiges Thema zu den Arbeitsbedingungen der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte an der HHU. Wie Ihr vielleicht schon erfahren habt, wurde vom Rektorat beschlossen, die maximale Arbeitszeit der Hilfskräfte von 19 auf 17 Stunden pro Woche zu reduzieren.
Diese Veränderung ist neben den Studiengebühren und den Auswirkungen des “Hochschulfreiheitsgesetzes” [Anm.: Anführungszeichen von uns] eine weitere negative Beeinträchtigung für die Studierenden.
Zum einen wird dies zu einem Einkommensverlust sowie de facto Mehrarbeit bei gleichen oder geringeren Arbeitszeiten führen. Zum anderen besteht nun keine direkte Verpflichtung mehr, behinderte studentische Hilfskräfte einzustellen.
Diese Änderung führt zu einer klaren Benachteiligung und in der Konsequenz zur Diskriminierung von behinderten Studierenden. Dies ist etwas, was wir als Vertreter der Studierenden nicht hinnehmen können und werden.Deshalb möchte der AStA die Vollversammlung der studentischen Hilfskräfte dazu nutzen, um über die konkreten Veränderungen zu informieren und gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, gegen diese Maßnahme vorzugehen.
Da von diesen negativen Entwicklungen auch die wissenschaftlichen Hilfskräfte betroffen sind, werden wir einen Sprecher der wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie u. a. den Behindertenbeauftragten, die Gleichstellungsbeauftragte und die lokale Presse einladen.
Um gemeinsam erfolgreich gegen diese Veränderung vorzugehen, ist es wichtig, solidarisch an einem Strang zu ziehen.Je mehr von Euch sich an der Versammlung und folgenden Gegenmaßnahmen beteiligen, desto höher ist unsere Aussicht auf Erfolg. Hiermit sind ausdrücklich alle Studierenden angesprochen, da jeder Studierende in seinem
Studienverlauf einmal der Tätigkeit einer studentischen Hilfskraft nachgehen kann. Gemäß Statistik nimmt jeder vierte diese Möglichkeit wahr und ist somit direkt betroffen.Weitere Infos folgen in der Campus Delicti und auf der Homepage des AStA. Für Fragen stehe ich Euch selbstverständlich gerne unter HoPo@asta.uni-duesseldorf.de zur Verfügung.
Mit solidarischen Grüßen
Andreas Jentsch
AStA-Referent für Hochschulpolitik
Gratuliere Andreas, damit hast du bereits mehr geleistet als dein Vorgänger in 6 Monaten Amtszeit als HoPo-Referent und 12 Monaten AStA-Vorstand zusammen!