Archiv der Kategorie 'Verschiedenes'

Der König ist Tod, lang lebe der König

Montag, Juli 7th, 2008

Nachdem ich heute erkannt worden bin, als der Typ von AStAWatch, fühle ich mich bemüßigt etwas zum Ausgang der SP-Wahlen zu schreiben. Falls ihr es noch nicht der AStA-Homepage oder bei FSL oder DIE PIRATENgelesen habt:

758 32,71% Fachschaftenliste: 6 Sitze
464 20,03% Jusos: 3 Sitze
436 18,82% LHG: 3 Sitze
259 11,18% Campus grün/IUL: 2 Sitze
166 7,16% Piraten: 1 Sitz
154 6,65% MSB: 1 Sitz
80 3,45% RCDS: 1 Sitz
2317 Gesamtstimmen
Wahlbeteiligung: 15,43%

Was bedeutet dieses Ergebnis? Die Fachschaftenliste hat derzeit die besten Möglichkeiten den AStA zu stellen. Denkbar sind folgende Koalitionen: FSL + Jusos, FSL + LHG, FSL + IUL, FSL + MSB + DIE PIRATEN, Jusos + LHG + IUL. Ein von der FSL vorgeschlagenes Modell mit MSB, DIE PIRATEN und RCDS wurde von den linken Gruppen bereits ausgeschlossen. Das “Querfront”-Modell würde vorsehen, dass Gebührengegner mit Gebührenbeführwortern zusammengehen sollten. Dieser verzweifelte Versuch des Fachschaftenliste zeigt nur die ganze Misere dieses Wahlergebnisses.

Die Fachschaftenliste möchte scheinbar nicht wieder mit Jusos und LHG zusammengehen, nachdem sie letztes Jahr schlechte Erfahrungen gemacht haben, wagen sich auf der anderen Seite aber nicht eine Minderheitenkoalition einzugehen. Offenbar aus Sorge, dass sich Jusos, LHG und IUL einig werden.

Zu campus:grün: Die Fusion mit der IUL schien schon im Vorfeld der Wahl wenig nachvollziehbar. Nun sind die Befürchtungen scheinbar erfüllt worden. Die beiden Sitze im Studierendenparlament haben Kandidaten der IUL (Internationele unabhängige Liste) und diese fühlen sich nunmehr nicht an die Vereinbarungen mit den Grünen gebunden.

Ich glaub ich stelle in der Konstituierdendensitzung am Freitag einen Antrag auf Neuwahlen : )

Veranstaltungstipp: Integrationspolitik zwischen Assimilierungszwang und Selbstbestimmung

Donnerstag, Mai 29th, 2008

Montag, 2. Juni 2008, 19:30 Uhr | FH-Gebäude 24.21 auf dem Uni Campus, VV-Raum.

Die Veranstaltung wir präsentiert vom AStA der FH Düsseldorf und der AG “festival contre le racisme”.

In der Podiumsdiskussion sollen Fragen über integrationspolitische Probleme und Konzepte diskutiert werden. Den aktuellen Stand der Debatten um das Selbstverständnis als Einwanderungsgesellschaft thematisiert sowie die Forderungen von Zuwanderern an dieser Gesellschaft gehört werden.

Als PodiumsteilnehmerInnen stehen fest:

  • Angela Tillmann - SPD, MdL, Mitglied des Landtagsausschusses für Generation, Familie und Integration
  • Monika Düker - Die Grünen, MdL, migrations-, rechts- und innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der Grünen
  • Sevim Dagdelen - Die Linke, MdB, integrationspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke, Studentin an der Uni Köln, ehemalige AusländerInnenreferentin an der Uni Marburg
  • CDU: N.N. (angefragt) und FDP: N.N. (angefragt)
  • Dr. Michael Kiefer - Islamwissenschaftler
  • Volker Maria Hügel - Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft PRO ASYL

Moderation: Alexander Häusler - Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle “Arbeitsstelle Neonazismus” an der FH Düsseldorf, u.a. Verfasser des “Kommunalen Integrationskonzeptes” der Stadt Oberhausen

Das hört sich nach einer vielversprechenden Veranstaltung an. Vielleicht ja auch was für “unser” Referat für Internationales und Antifa, dessen Veranstaltungen sich auf das zeigen von teilweise recht zweifelhaften Filmen beschränken (Wobei ich Edelweisspiraten auch sehen wollen würde, aber da gibt es ja noch was in Solingen).

Der AStA und der Senat

Dienstag, Mai 27th, 2008

AStA-Vertreter setzen sich im Senat durch

Jubel. Womit setzten sich die AStA-Vertreter durch?

Im ersten Semester müssen weiterhin keine Studiengebühren an der HHU gezahlt werden!

Jubel. Aber es geht noch weiter.

Der Senat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat auf seiner Sitzung am 20. Mai einen Vorschlag der Uni-Verwaltung abgelehnt, wonach Erstsemestler an der Heinrich-Heine-Universität in Zukunft wieder Studiengebühren in Höhe von 500 Euro hätten zahlen müssen.

Das wäre wirklich schlecht gewesen. Schlecht ist auch, als Germanistikstudent nicht den Unterschied zwischen ablehnen und vertagen zu kennen, denn die Abstimmung über den Vorschlag der Uni-Verwaltung wurde lediglich auf die nächste Senatssitzung vertagt, da bis dahin genauere Statistiken über Abbrecherzahlen an anderen Universitäten vorliegen werden. Also kann noch nicht einmal die Vertagung den AStA-Vertretern als Erfolg angerechnet werden.

Vertreter des AStA-Vorstandes mahnten in der Diskussion im Senat an, dass insbesondere die finanzielle und soziale Situation von Studierenden ausschlaggebend für für das Studium ist. Wer den Studierenden finanzielle Hürden in den Weg legt, erschwert die Aufnahme und den Verlauf eines Studiums massiv. Vor diesem Hintergrund wäre es unverantwortlich, eine positive Regelung wie die Studiengebührenfreiheit im ersten Semester wieder abzuschaffen.

Es ist auch unverantwortlich nichts gegen Studiengebühren zu tun außer “Bitte, bitte.” sagen.

Die Uni Düsseldorf ist die einzige Universität in NRW, in der das erste Semester beitragsfrei ist. Dies hat sich auch schon bei vielen AbiturientInnen herumgesprochen und zu einem Vorteil für die Heinrich-Heine-Universität entwickelt. Zuletzt hat die Universität vor einer Woche auf der Campus-Messe mit der Gebührenfreiheit im ersten Semester geworben.
Vor diesem Hintergrund wäre es schlicht unseriös, die Studiereninteressierten erst mit dem Versprechen der Gebührenfreiheit an die Universität zu holen, um sie dann doch im ersten Semester zahlen zu lassen.

Tja, da haben sich wohl die Professoren durchgesetzt, die im ersten Beitragsfreien Semester einen Wettbewerbsvorteil sehen oder?

“Die Studiengebührenfreiheit im ersten Semester ist richtig und ein großer Vorteil unserer Universität. Viele Studierenden haben in ihrem ersten Semester an der Heine-Uni von dieser Befreiung profitiert, dies soll auch in Zukunft so bleiben. Wir werden uns auch weiterhin für die generelle Abschaffung der Studiengebühren einsetzen und uns für eine sinnvolle und soziale Hochschul- und Studienfinanzierung engagieren”, so Philipp Tacer vom AStA-Vorstand.

Sicher tut ihr das.

Wohnungsanzeige

Mittwoch, Mai 14th, 2008

Wie Wohnungsanzeige? Nun, ich habe eine Mail bekommen, dass jemand eine anzubieten hat. Kurz mal nachgeschaut und festgestellt, dass es auf der AStA-Homepage nichts derartiges gibt. Eine Anregung für Wahlversprechen.

Deshalb Ausnahmsweise:

Wohnung zu vermieten
300 € warm (+ ca. 25 € Stadtwerke), in Holthausen, ab ca. 5.7.08.
38 m2, kleine Küche, schönes Wannenbad, Balkon, großes Zimmer mit Schlafnische. Gepflegter Kork- und Laminatboden. Ca. 15 Min zur Innenstadt (U-Bahn),uninah (15 Min mit Fahrrad, 10 Min mit Bus oder Bahn, 2 Min zur Münchener Straße). Ruhig gelegen, ruhige Nachbarschaft, genügend Parkmöglichkeiten vorhanden (Straße, Tiefgarage).

Bei Interesse ab ca. 15:00 anrufen: 0211-98 47 678

Nicht so selbstauflösend wie erhofft

Dienstag, Mai 13th, 2008

Der “TOP 4: Selbstauflösung des Studierendenparlamentes gem. §15 der Satzung” hat nicht nur bei mir für Verwirrung gesorgt, sondern bereits in anderen Blogs. Wie es aussieht, haben Parlamentarier des MSB-Spartakus diesen Tagesordnungspunkt drauf setzen lassen.

Einladung 9. Sitzung des Studierendenparlamentes

Montag, Mai 12th, 2008

Die Einladung zur öffentlichen 9. Sitzung des Studierendenparlamentes 2007/2008 liegt vor.

Sie findet statt am Montag, den 19. Mai 2008 um 19.00 s.t. Uhr im Saal des Studierendenparlaments (25.23 U1).

Hier die vorgeschlagene Tagesordnung:

TOP 0: Regularia
TOP 1: Berichte des AStA-Vorstandes und anderer Gremien & Ausschüsse
TOP 2: Bestätigung von Referentinnen und Referenten des AStA
TOP 3: Besetzung der Ausschüsse
a) Haushaltsausschuss
(7 Sitze: 3 LHG, 2 Juso-HSG, 1 Fachschaftenliste, 1 MSB)
b) Finanzprüfungsausschuss
(5 Sitze: 2 LHG, 2 Juso-HSG, 1 Fachschaftenliste)
c) Rechtsausschuss
(5 Sitze: 2 LHG, 1 Juso-HSG, 1 Fachschaftenliste, 1 MSB)
d) Wahlausschuss
(5 Sitze: 2 LHG, 2 Juso-HSG, 1 Fachschaftenliste
TOP 4: Selbstauflösung des Studierendenparlamentes gem. §15 der Satzung
TOP 5: Finanzantrag Fachschaft Sowi Bundesfachschaftenkonferenz
TOP 6: Finanzantrag antifaschistisches Camp
TOP 7: Finanzantrag Plakatausstellung „Kein Mensch ist illegal“
TOP 8: Finanzantrag Wahlausschuss
TOP 9: Finanzantrag „Querbeat“
TOP 10: Verschiedenes

Referat für Folklore und Klischee-Bildung

Dienstag, April 22nd, 2008

Im Titel ein Vorschlag wie man das Referat für Internationales & AntiFa nennen sollte.

22.April 2008
Aufruf:

Das AStA-Referat für Internationales & AntiFa
plant mehrere Projekte für den

Tag der Studierenden -
miteinander. unsere campuscultur.
19. JUNI.2008

Und braucht Dafür DEINE Hilfe!!!
1.„die kulinarische Meile“
Wir brauchen Studierende aus allen Ländern, um idealtypisches Speisen anzubieten, um dann die oder den Besten zu prämieren. Bringt landestypische Spezialitäten mit oder kocht was leckeres. Getränke sind natürlich auch gern gesehen. Die Pluralität der der Studentischen Nationalitäten steht im Vordergrund. Macht mit!

2.Ausstellung: „URLAUB“
Wer hat Urlaub in außergewöhnlichen Ländern gemacht und davon schöne Fotos zum Ausstellen??? Hier steht das intresse der Studierenden an aderen Kulturen im Vordergrund.
Kunst-Plump- oder einfach schön -erlaubt ist alles.

3.Offtopic:
Wir möchten uns auch für eine Uni-externe Sache engagieren und brauchen dafür ca. 40 Studierende aus allen vorhandenen Ländern und Nationalitäten (das wäre ideal,aber wohl utopisch| *straftmichlügen*) unserer Uni für den 17.August.2008, um angemalt und verkleidet in Landesfarben oder in Tracht bei einem (Karnevalsähnlichen) Umzug mit laufen zu können. Bei dieser Veranstaltung geht es um den „Tag der Kulturen“ in Düsseldorf. Frei nach dem Motto: „miteinander reden – voneinander lernen“
Es wird bestimmt lustig & trägt sicher zum Interkulturellen Dialog bei!

Ideal wäre es, wenn man nicht glauben würde alle Spanier essen nur Paella, Töten Stiere in glitzernden Leggings und machen heiße Liebe zu Flamenco-Klängen (*straftmichlügen*).

Neuer Referent - alte Fehler

Dienstag, April 22nd, 2008

Dass man in diesem AStA gerne auf den letzten Drücker auf Veranstaltungen hinweißt, ist ja bekannt.

Wieso aber lernt man nicht aus den Fehlern der Vergangenheit?

Ankündigung der Vollversammlung der Wissenschaftlichen Hilfskräfte

Es ist doch kein Akt, einen Text in Wordpress einzutippen.

Recherche läuft

Freitag, April 18th, 2008

Schlammschlacht in vollem Gange und AStAWatch pennt? Nö. Aber im Moment läuft die Recherche noch.

Vollversammlung der studentischen Hilfskräfte

Mittwoch, April 16th, 2008

Folgende E-Mail ging heute über den Verteiler der Fachschaftsräte (Ich hätte Fachschaften geschrieben, aber dann hätte sich der 1. stellvertretende AStA-Vorsitzende darüber beschwert):

Liebe Kommilitonen, liebe studentische Hilfskräfte,

im Namen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) lade ich Euch zur Vollversammlung der studentischen Hilfskräfte am Donnerstag, den 24.04.2008 um 13 Uhr im Hörsaal 5A der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ein.

Anlass ist ein wichtiges Thema zu den Arbeitsbedingungen der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte an der HHU. Wie Ihr vielleicht schon erfahren habt, wurde vom Rektorat beschlossen, die maximale Arbeitszeit der Hilfskräfte von 19 auf 17 Stunden pro Woche zu reduzieren.
Diese Veränderung ist neben den Studiengebühren und den Auswirkungen des “Hochschulfreiheitsgesetzes” [Anm.: Anführungszeichen von uns] eine weitere negative Beeinträchtigung für die Studierenden.
Zum einen wird dies zu einem Einkommensverlust sowie de facto Mehrarbeit bei gleichen oder geringeren Arbeitszeiten führen. Zum anderen besteht nun keine direkte Verpflichtung mehr, behinderte studentische Hilfskräfte einzustellen.
Diese Änderung führt zu einer klaren Benachteiligung und in der Konsequenz zur Diskriminierung von behinderten Studierenden. Dies ist etwas, was wir als Vertreter der Studierenden nicht hinnehmen können und werden.

Deshalb möchte der AStA die Vollversammlung der studentischen Hilfskräfte dazu nutzen, um über die konkreten Veränderungen zu informieren und gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, gegen diese Maßnahme vorzugehen.
Da von diesen negativen Entwicklungen auch die wissenschaftlichen Hilfskräfte betroffen sind, werden wir einen Sprecher der wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie u. a. den Behindertenbeauftragten, die Gleichstellungsbeauftragte und die lokale Presse einladen.
Um gemeinsam erfolgreich gegen diese Veränderung vorzugehen, ist es wichtig, solidarisch an einem Strang zu ziehen.

Je mehr von Euch sich an der Versammlung und folgenden Gegenmaßnahmen beteiligen, desto höher ist unsere Aussicht auf Erfolg. Hiermit sind ausdrücklich alle Studierenden angesprochen, da jeder Studierende in seinem
Studienverlauf einmal der Tätigkeit einer studentischen Hilfskraft nachgehen kann. Gemäß Statistik nimmt jeder vierte diese Möglichkeit wahr und ist somit direkt betroffen.

Weitere Infos folgen in der Campus Delicti und auf der Homepage des AStA. Für Fragen stehe ich Euch selbstverständlich gerne unter HoPo@asta.uni-duesseldorf.de zur Verfügung.

Mit solidarischen Grüßen

Andreas Jentsch
AStA-Referent für Hochschulpolitik

Gratuliere Andreas, damit hast du bereits mehr geleistet als dein Vorgänger in 6 Monaten Amtszeit als HoPo-Referent und 12 Monaten AStA-Vorstand zusammen!