Archiv für April 2007

FH Gebührenfrei

Mittwoch, April 25th, 2007

PRESSEMITTEILUNG DES AStA der FH Düsseldorf
vom 24. April 2007
Senat der FH Düsseldorf lehnt Einführung von Studiengebühren explizit ab

Um exakt 15.45 Uhr stimmte heute der Senat der FH Düsseldorf über den vom Rektorat vorlegten Entwurf einer Studienbeitragssatzung ab. Das Ergebnis war eindeutig: Mit 11:7 Stimmen wurde die Einführung von Studiengebühren abgelehnt. An der Abstimmung nahmen 18 von 19 Senatsmitgliedern teil.

Ebenfalls mit 11:7 Stimmen hatte sich der Senat bereits am 22. März 2007 dagegen ausgesprochen, das Thema Studiengebühren überhaupt zu behandeln, da man das Thema bereits “intensiv diskutiert” und “die Einführung von Studiengebühren mehrfach abgelehnt” habe. Eben dieses aber wollte das Rektorat um Rektor Hans-Joachim Krause nicht akzeptieren und zwang den Senat mit juristischer Begründung zur Abstimmung über die vorgelegte Satzung.

Claudia Wozniak, Vorsitzende des AStA der FH-D: “Der Versuch des Rektorates, Studiengebühren herbeizuzwingen, ist gründlich daneben gegangen. Ebenfalls das Bemühen, politischen Druck auszuüben, indem eine drohende Apokalypse an die Wand gemalt wurde, falls keine Studiengebühren eingeführt werden sollten.”

Bei der Ablehnung der Studiengebühren aber darf es nicht stehen bleiben. Wozniak: “Es geht zum einen darum, auch in Zukunft weitere Vorstöße in diese Richtung abzuwehren, zum anderen darum, landes- und bundesweit Studiengebühren auch an den anderen Hochschulen wieder auf die Tagesordnung zu setzen und in Frage zu stellen.”

Christiane Schmidt, Geschäftsführerin des bundesweiten “Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren” (ABS, www.abs-bund.de): “Um die Qualität der Lehre an den Hochschulen zu verbessern, ist es zwingend erforderlich, dass seitens der Landesregierung der Bildungsetat deutlich erhöht wird. Studiengebühren sind hierfür ein absolut untaugliches Mittel.”

Ticker SP-Sitzung

Montag, April 23rd, 2007

TOP 0: Regularia

Protokoll und Tagesordnung werden verabschiedet.

TOP 1: Bericht des AStA-Vorstands

Tacer begründet die Verschiebung der Boykott-Kampagne mit Zeit-Knappheit. Dies’ ist mindestens grob irreführend.

Tacer referiert weiter zur Situation der UB. Siehe Campus Delicti.

Der Vorstand hätte den Rektor darauf angesprochen, dass die Vorverlegung der Rückmeldefristen nicht in Ordnung seien. Der Rektor würde es sich eventuell noch ein mal überlegen wollen die Rückmeldefristen vielleicht doch erst auf den 15. August zu legen.

Matheisen berichtet von der “Corporate Identity”-Kommision. In dieser gibt es einen Dissenz um die Ausrichtung der Universität. Soll man sich als Forschungsuni profilieren oder sollen Forschung und Lehre gleichberechtigt sein? Die Verwaltung selbst sieht sich laut Matheisen als service-orientiert, freundlich und schnell. Die Studentische Sicht habe Matheisen natürlich klar gemacht.

Dominique Brasseur erklärt, dass man sich nicht sicher sein kann ob sich der Rektor der Kritik der Professoren und des Mittelbaus anschliessen wird. Der Rektor präferiert die Ausrichtung als Forschungsuni.

TOP 2: Besetzung der Ausschüsse

Fehlende Plätze in Ausschüssen werden besetzt.
Unstimmigkeiten gibt es lediglich bei der Besetzung des Semesterticket-Ausschusses. In der Mobilitätsordnung ist festgeschrieben, dass ein Mitglied des Sozialreferats im Ausschuss zu sitzen hat. Dieser Posten bleibt offen.

EINSCHUB: Busfahrt zum G8-Gipfel nach Heiligendamm

Vorbereitungsgruppe “G8-Gipfel Heiligendamm 2007″-Düsseldorf beantragt 500 Euro zur Subventionierung einer Bus-Fahrt zum G8-Gipfel nach Heiligendamm.

RCDS gibt eine persönliche Erklärung ab, dass dieser eine solche Aktion nicht unterstützen kann.
Ein LHG-Mitglied möchte den Betrag auf 300 EUR senken.

Die IUL stellt den Antrag 1000 zu gewähren.

GO-Antrag zur Beendigung der Debatte. Angenommen.

Antrag auf 1000 EUR wird abgelehnt. 500 EUR werden bewilligt.

TOP 3: Finanzantrag des Uni-Orchesters

Die Antragsteller beantragen für ca. 670 EUR Noten.

Antrag wird bewilligt.

TOP 4: Finanzantrag auf Bewilligung von Geldern für die Boykott-Gruppe

Ich ändere meinen Antrag auf Bewilligung von 300 EUR zur Bekanntmachung der Boykott-Gruppe.

Der Antrag wird trotz verbalen Widerstands des AStA-Vorsitzenden Tacers angenommen.

TOP 5: Änderung der Wahlordnung

Dieses ermöglicht die Vorverlegung der SP-Wahlen. Diese müssen in den letzten fünf Wochen des Sommersemesters durchgeführt werden. Jedoch nicht in der letzten Woche des Sommersemesters.

Antrag wird einstimmig angenommen.

TOP 6: Fest des Wahltermins

Wahlen sollen in der letzten Juni-Woche durchgeführt werden.

Antrag wird angenommen.

TOP 7: Wird zurückgezogen

TOP 8: Vergrößerung des Studierendenparlaments

Diskussion. Quer durch die Fraktionen ein Für und Wider.

Erneute Vertagung.

TOP 9: Antrag des AusländerInnen-Referats auf Verabschiebung einer Resolution (…)

Die Resolution soll den Senat auffordern, Nicht-EU Ausländer von den Gebühren zu befreien (da diese keine Darlehen erhalten, und ihre Aufenthaltsgenehminung daran hängen, ob sie immatrikuliert sind).

Der Antragsteller hat keine Resolution vorgelegt.

Der AStA-Vorstand kündigt an zur nächsten SP-Sitzung eine Resolution vorzulegen.

TOP 10: Antrag der IUL: Resolution gegen Rassismus auf dem Campus

Auf Grund von technischen Schwierigkeiten wird der nächste TOP vorgezogen.

TOP 11: Antrag des AusländerInnenreferat auf eine weitere Referentenstelle im AusländerInnenreferat

Ein Konzept wurde nicht (wie auf einer vergangenen Sitzung gefordert) vorgelegt.

Insgesamt zeichnet sich ab, dass der Parlamentarier Hamdi der heutige Verlierer der Sitzung sein wird. Er will auch zu diesem Tagesordnungspunkt nichts sagen.

Es bleibt unklar, warum das AusländerInnenreferat mehr Stellen haben will. Wollen die Referenten mehr Geld oder wollen die Referenten mehr Mitarbeiter.

Der AStA-Vorsitzende erklärt, dass vorerst eine erhöhte Aufwandsentschädigung an das AusländerInnenreferat gezahlt wurde.

Der TOP wird vertagt.

TOP 11 wird wieder aufgenommen

Die Resolution hat sprachlich Mängel, die behoben werden sollen. Deshalb soll der TOP vertagt werden. Diesem Antrag wird zugestimmt.

TOP 13: Diskussion zu einer Veranstaltung des AusländerInnenreferats

Matheisen zieht den TOP zurück. Will dies begründen: Der Referent, der damals Organisator war, ist nicht mehr AusländerInnenreferent.

TOP 13: Fragen an den AStA-Vorstand

Zum ersten Mal.

Eine Frage: Was kosten die Wasserspender: Angeblich nichts. 9,90 EUR pro 18 Liter Wasser. Angeblich ist man noch nicht über den Betrag von 260 EUR gekommen.

Verschiedenes

Hinweis des MSB: Morgen ist die Senatssitzung der FH an der Studiengebühren eingeführt werden sollen.

Terminfindung:
24. Mai - 18 Uhr.

Feierabend.


P.S: Es gab diesmal kein Popcorn. Wäre heute aber auch nicht angemessen gewesen. Die sonst üblichen spannenden Debatten blieben diesmal aus. Kleinere Meinungsverschiedenheiten konnten schnell ausgeräumt werden. Im Streit zwischen AusländerInnenreferat und AStA-Vorstand hatte der Referent nichts an Argumentation entgegenzusetzen.

Zwei Termine

Sonntag, April 22nd, 2007

SP-Sitzung

Am Montag dem 23. April findet im SP-Saal um 18 Uhr die nächste Sitzung des Studierendenparlamentes statt.

Senatssitzung an der FH Düsseldorf

Nach seiner unerwarteten Niederlage vom 22. März 2007 geht die Mannschaft der Gebührenbefürworter um Teamchef Rektor Hajo Krause nun in die nächste Runde. Auf der Senatssitzung am 24. April 2007 soll erneut über die Einführung von Studiengebühren an der FH-D abgestimmt werden. Droht nun doch noch eine Einführung zum Wintersemester 2007/2008?

SENATSSITZUNG AM DIENSTAG, 24. APRIL 2007 UM 14 UHR, RAUM S16-17, FH-GEBÄUDE JOSEF-GOCKELN-STRAßE 9, DÜSSELDORF-GOLZHEIM (U78/U79 bis Golzheimer Platz)

Boykott in Düsseldorf abgesagt

Mittwoch, April 18th, 2007

Siehe ein trauriger Tag.

Ein trauriger Tag

Mittwoch, April 18th, 2007

Das schlimme am heutigen Tag ist nicht, dass ich am Volksgarten sitze und diese Text verfasse, weil ich trotz eines 400-Meter-Sprints die S7 verpasst habe und jetzt eine halbe Stunde auf die nächste warten muss.

Nein, dieser Tag ist ein trauriger, weil ich mit dem Wissen nach Hause fahre, dass nächstes Semester wieder ein paar hundert Studierende ihr Studium abbrechen werden müssen.

Da kann man sich fragen: was ist daran neu?

Nichts, nur bis jetzt hatte ich die tollkühne Vorstellung, man würde etwas unternehmen, um dieses zu verhindern. Konkret: Heute war die Vollversammlung der Studierenden, von der ich mir erhofft hatte, dass der AStA-Vorstand eine Boykott-Kampagne vorstellen würde. Schließlich hatte sie die letzte Vollversammlung dazu verdonnert. Leider stellten sie (die Herren vom AStA-Vorstand) lediglich das Verfahren vor, ohne jedoch zu erwähnen, wie sie die Studierenden informieren und mobilisieren sollten.

Doch das ist noch nicht mal das Schlimmste — denn darauf war ich vorbereitet und hatte eine alternative Kampagne mitgebracht. Allerdings hatte meine Kampagne einen gravierenden Haken: Sie sah vor, eine „Arbeitsgemeinschaft Boykott“ zu gründen. TeilnehmerInnenzahl: 50 Leute aufwärts. Es ist eine riesige Herausforderung, über 14.000 Studierende zu informieren. Diese Herausforderung kann man nur meistern, wenn man eine professionelle, breit angelegte Kampagne auf die Beine stellt. Dies erfordert eine Menge Arbeit. Arbeit, die der AStA mit den wenigen Leuten unmöglich schaffen kann. Wobei wir wieder an dem Punkt angelangt wären, warum ausgerechnet ich eine alternative Kampagne präsentieren wollte. Weil ich weiß, dass der AStA von alleine nie auf die Idee käme auf einer Vollversammlung Aktivisten zu „rekrutieren“.

Ich habe allerdings einen großen Fehler gemacht. Ich hatte mich trotz besseren Wissens darauf verlassen, dass der AStA-Vorstand für die Vollversammlung genügend mobilisiert. Eine Annahme, die nicht nur naiv, sondern regelrecht dumm ist. Meine Freude darüber, dass überhaupt plakatiert wurde, wurde bereits von der letzten Campus Delicti getrübt, in der die Vollversammlung kaum Erwähnung fand und auch der Boykott von vorne herein schlecht geredet wurde. Dass auf den Plakaten nicht der Inhalt der Vollversammlung stand, hatte ich völlig unterschätzt — obwohl es mir eigentlich hätte klar sein müssen. Ebenso hatte ich unterschätzt, dass die Wahl des Ortes eine so große Rolle spielen würde. Fehler aus denen ich — aber natürlich auch der AStA-Vorstand — lernen sollte.

Und so kam es, wie es kommen musste: der Hörsaal 6J, der 435 Sitzplätze hat, war nicht einmal zu einem Viertel voll.

Die ersten Leute gingen bereits nach zwanzig Minuten. Vielleicht lag es an der monotonen, einschläfernden Stimme von Rajiv Strauss, mit der er das Treuhandkonto-Verfahren vorstellte. Vielleicht daran, dass Fragen der Studierenden einfach nicht beantwortet wurden. Vielleicht auch, dass man dem AStA-Vorstand anmerken konnte, wie wenig Lust sie scheinbar haben, eine erfolgreiche Kampagne durchzuführen. Vielleicht waren es all diese Gründe, vielleicht auch keiner davon. Wichtig ist nur, dass nicht genügend Leute vorhanden waren, um eine Boykott-Gruppe zu gründen.

Dennoch habe ich meine Präsentation zum größten Teil gehalten. Allerdings unter anderen Vorzeichen. Ich habe gezeigt, wie viel Arbeit es ist den Boykott zu planen und durchzuführen. Die Planung hatten sie nicht gemacht. Das habe ich erledigt. Die Durchführung würde auch nur auf Sparflamme laufen. Dem AStA fehlen halt die Leute, die in der Lage sind, die Kampagne erfolgreich zu gestalten.

Die Konsequenzen für die Studierenden und den Protest wären fatal. Sie würden gar nicht erst einen erneuten Versuch starten, eine solche Aktion zu planen, wenn sie bereits einmal in Düsseldorf gescheitert ist. Dies wollte ich verhindern und habe daher bei der VV einen Antrag gestellt: die Absage der Boykott-Kampagne. Die Vollversammlung hat diesem faktisch auch stattgegeben. Der offensichtlich völlig genervte und mit der Situation überforderte AStA-Vorsitzende schaffte es nach einem chaotischen hin- und her doch, einen Antrag zu formulieren. Dieser beinhaltete die Verschiebung der Kampagne auf das nächste Semester.

Leider sind dann Viele, die dieses Semester den Beitrag aus Geldmangel nicht überweisen werden, bereits nicht mehr an der Uni.

Mittlerweile bin ich zu Hause. Meinen Blutdruck habe ich gerade gemessen. 110/89. Ich versteh davon nichts. Mein Ruhepuls liegt bei 89. Sonst liegt er bei 40. Ob das ein Indikator ist, wie sehr es mich aufregt?

Vielleicht kann es meinen Puls etwas senken, wenn ich noch etwas positives schreibe. Nach der Vollversammlung wurde ich von einer Studentin angesprochen (das ist noch nicht das positive), dass sie mindestens zehn Leute kennt, die einer solchen Boykott-Gruppe beitreten würden.

Vielleicht klappt es ja wirklich im nächsten Semester. Melde dich, Clara!

Alle Unterlagen meiner Präsentation werde ich in den nächsten Tagen online stellen.

Gute Nacht

Carlos

Vollversammlung in 6J

Freitag, April 13th, 2007

Die Vollversammlung findet im übrigen in 6J und nicht in 3A(wie sonst) statt.

Der Hörsaal hat lediglich 435 Sitzplätze. Also möglichst früh erscheinen.

VV-Countdown

Donnerstag, April 12th, 2007

Juhu!

Vollversammlungs-Plakate hängen!

Es steht zwar nicht drauf, was da entschieden werden soll, aber dafür ist das Wort Vollversammlung schon von Weitem zu lesen.

Rückmeldefristen vorgezogen

Dienstag, April 10th, 2007

Auf der Webseite der Uni findet sich folgende Pressemeldung.

Rektorat:
Änderungen der Semestertermine
Im Rektorat wurden Änderungen der Semestertermine beschlossen.
Die Rückmeldefristen sind nun:

  • Wintersemester 2007/08: 15.06. - 15.07. 2007
  • Sommersemester 2008: 15.01. - 15. 02. 2008
  • Wintersemester 2008/09: 15.06. - 15.07. 2008.

Was hat man sich im Rektorat dabei wohl gedacht? Vielleicht Folgendes:

- Hey, trotz Studiengebühren haben wird im Sommersemester nur 2000 Studenten weniger als im Wintersemester. Wie kann das denn sein?
- Schweinerei! Versteh ich auch nicht.
- Die haben bestimmt in den Semesterferien gearbeitet um das Geld aufzubringen.
- Hmmm. Da habe ich eine Idee…

Ob es sich so zugetragen hat weiss man nicht. Allerdings gibt es nicht wenige, die dem Rektorat (wohl zu Recht) solche Überlegungen zutrauen.

FSVK 10. April 2007

Dienstag, April 10th, 2007

Antrag auf Auflösung der Fachschaft Geographie

Fachschaft Geographie ist aufgelöst.

AStA-Bericht:

Matheisen: Rektor hat die Rückmeldefristen für das Winter-Semester 07/08 festgelegt: 15. Juli 2007!

Diskussion darüber ergibt, dass es Probleme geben könnte sich für dem Master einzuschreiben.

Bitte einer Studentischen Theatergruppe um Werbung für ihr Projekt:

FFT-Studiobühne
Ausschreibung für Studenten der Heinrich-Heine-Universität in Kooperation mit der Medien- und Kulturwissenschaftlichen Fakultät.
Projekttitel:„Das Schweigen II“
Regie und künstlerische Leitung: Daniel Rademacher.

Die FFT Studiobühne ist als offenes Angebot gedacht, das theaterinteressierten Studenten den Zugang zu zeitgenössischen Darstellungsformen ermöglichen möchte. Dies soll ermöglicht werden durch die enge Anbindung der praktischen Arbeit an das FFT. Das FFT stellt Probenräume und eine professionelle Infrastruktur zur Verfügung und betreut die entstehende Projektrealisation dramaturgisch.
Die Teilnehmer der FFT-Studiobühne werden im Sommersemester 2007 unter professioneller Anleitung in den Grundlagen der Schauspielerei geschult und durch die Arbeit an Präsenz, Konzentration, Sprache, Imagination und Spontaneität im Hinblick auf die anschließende Produktion im Wintersemester 2007/08 trainiert.
Neben den darstellerischen Vorbereitungen in Szenenstudien und Improvisationen wird das Ensemble durch konkrete Fragestellungen in die inhaltliche Gestaltung der Inszenierung integriert:
Der Text „Das Schweigen“ von Natalie Sarraute soll überarbeitet und inszeniert werden. Das Theaterstück, das selbst die klassischen Kennzeichen des Dramas verweigert, thematisiert die Krise des künstlerischen Ausdrucks in der Mitte des letzten Jahrhunderts und wirft die Frage auf, in welcher Form ein zeitgemäßes Bühnenstück strukturiert und aufgebaut sein könnte.
Diese Problematik soll anhand der folgenden Fragen untersucht werden:

- In welchem Verhältnis stehen Epik, Drama, Prosa und Dokumentation im Hinblick auf eine authentische Bühnenwirklichkeit?
- Welche Instanzen bestimmen Authentizität?
- Wirken die fragmentierenden und episierenden Einflüsse der Innerlichkeit, der Sprachskepsis, des Stream of consciousness, dem „drama-statiques“ und der Ich-Dramatik heutzutage im gleichen Maße auf die Bühnenwirklichkeit ein, wie in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts?
- Zeichnen sich Tendenzen ab, die eine (partikulare) Rehabilitation des Dramas nahe legen?

Ziel dieser Fragestellungen ist die Erarbeitung des Texts und die Inszenierung von „Das Schweigen II“. Die Premiere und die Aufführungen finden im Januar/Februar 2008 im FFT statt.

1. Treffen: Mittwoch 25.04. 18.00 FFT Kammerspiele, Jahnstraße 3
Die Schauspielworkshops finden im Sommersemester jeweils Mittwochabends 18.00 – 21.00 Uhr statt.

Die Teilnahme im Sommersemester ist an eine verbindliche Teilnahme im Wintersemester gebunden.
Anmeldungen bitte bis zum 23. April per e-mail an studiobuehne@forum-freies-theater.de

Bericht des Fachschaftsreferats:

Es gibt ein Treffen mit der Leiterin der UB.

Mögliche Verschiebung der Semesterzeiten vorraussichtlich ab WS 2008/09.

Diskussion um Änderung der Wahlordnung für Fachschaftsräte

Vertagung.

Campus Delicti in neuem Layout

Dienstag, April 10th, 2007

Für alle die es noch nicht gesehen haben:

Die Campus Delicti hat ein neues Layout.

Die Meinungen darüber gehen auseinander. Die einen sagen, es sei langweilig, die anderen finden es professionell und leserlich. Ich gehöre zu letzteren. Allerdings werde ich den charakteristischen Schriftzug auf dem Cover vermissen.