Archiv für Mai 2008

Veranstaltungstipp: Integrationspolitik zwischen Assimilierungszwang und Selbstbestimmung

Donnerstag, Mai 29th, 2008

Montag, 2. Juni 2008, 19:30 Uhr | FH-Gebäude 24.21 auf dem Uni Campus, VV-Raum.

Die Veranstaltung wir präsentiert vom AStA der FH Düsseldorf und der AG “festival contre le racisme”.

In der Podiumsdiskussion sollen Fragen über integrationspolitische Probleme und Konzepte diskutiert werden. Den aktuellen Stand der Debatten um das Selbstverständnis als Einwanderungsgesellschaft thematisiert sowie die Forderungen von Zuwanderern an dieser Gesellschaft gehört werden.

Als PodiumsteilnehmerInnen stehen fest:

  • Angela Tillmann - SPD, MdL, Mitglied des Landtagsausschusses für Generation, Familie und Integration
  • Monika Düker - Die Grünen, MdL, migrations-, rechts- und innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der Grünen
  • Sevim Dagdelen - Die Linke, MdB, integrationspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke, Studentin an der Uni Köln, ehemalige AusländerInnenreferentin an der Uni Marburg
  • CDU: N.N. (angefragt) und FDP: N.N. (angefragt)
  • Dr. Michael Kiefer - Islamwissenschaftler
  • Volker Maria Hügel - Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft PRO ASYL

Moderation: Alexander Häusler - Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle “Arbeitsstelle Neonazismus” an der FH Düsseldorf, u.a. Verfasser des “Kommunalen Integrationskonzeptes” der Stadt Oberhausen

Das hört sich nach einer vielversprechenden Veranstaltung an. Vielleicht ja auch was für “unser” Referat für Internationales und Antifa, dessen Veranstaltungen sich auf das zeigen von teilweise recht zweifelhaften Filmen beschränken (Wobei ich Edelweisspiraten auch sehen wollen würde, aber da gibt es ja noch was in Solingen).

Der AStA und der Senat

Dienstag, Mai 27th, 2008

AStA-Vertreter setzen sich im Senat durch

Jubel. Womit setzten sich die AStA-Vertreter durch?

Im ersten Semester müssen weiterhin keine Studiengebühren an der HHU gezahlt werden!

Jubel. Aber es geht noch weiter.

Der Senat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat auf seiner Sitzung am 20. Mai einen Vorschlag der Uni-Verwaltung abgelehnt, wonach Erstsemestler an der Heinrich-Heine-Universität in Zukunft wieder Studiengebühren in Höhe von 500 Euro hätten zahlen müssen.

Das wäre wirklich schlecht gewesen. Schlecht ist auch, als Germanistikstudent nicht den Unterschied zwischen ablehnen und vertagen zu kennen, denn die Abstimmung über den Vorschlag der Uni-Verwaltung wurde lediglich auf die nächste Senatssitzung vertagt, da bis dahin genauere Statistiken über Abbrecherzahlen an anderen Universitäten vorliegen werden. Also kann noch nicht einmal die Vertagung den AStA-Vertretern als Erfolg angerechnet werden.

Vertreter des AStA-Vorstandes mahnten in der Diskussion im Senat an, dass insbesondere die finanzielle und soziale Situation von Studierenden ausschlaggebend für für das Studium ist. Wer den Studierenden finanzielle Hürden in den Weg legt, erschwert die Aufnahme und den Verlauf eines Studiums massiv. Vor diesem Hintergrund wäre es unverantwortlich, eine positive Regelung wie die Studiengebührenfreiheit im ersten Semester wieder abzuschaffen.

Es ist auch unverantwortlich nichts gegen Studiengebühren zu tun außer “Bitte, bitte.” sagen.

Die Uni Düsseldorf ist die einzige Universität in NRW, in der das erste Semester beitragsfrei ist. Dies hat sich auch schon bei vielen AbiturientInnen herumgesprochen und zu einem Vorteil für die Heinrich-Heine-Universität entwickelt. Zuletzt hat die Universität vor einer Woche auf der Campus-Messe mit der Gebührenfreiheit im ersten Semester geworben.
Vor diesem Hintergrund wäre es schlicht unseriös, die Studiereninteressierten erst mit dem Versprechen der Gebührenfreiheit an die Universität zu holen, um sie dann doch im ersten Semester zahlen zu lassen.

Tja, da haben sich wohl die Professoren durchgesetzt, die im ersten Beitragsfreien Semester einen Wettbewerbsvorteil sehen oder?

“Die Studiengebührenfreiheit im ersten Semester ist richtig und ein großer Vorteil unserer Universität. Viele Studierenden haben in ihrem ersten Semester an der Heine-Uni von dieser Befreiung profitiert, dies soll auch in Zukunft so bleiben. Wir werden uns auch weiterhin für die generelle Abschaffung der Studiengebühren einsetzen und uns für eine sinnvolle und soziale Hochschul- und Studienfinanzierung engagieren”, so Philipp Tacer vom AStA-Vorstand.

Sicher tut ihr das.

Wohnungsanzeige

Mittwoch, Mai 14th, 2008

Wie Wohnungsanzeige? Nun, ich habe eine Mail bekommen, dass jemand eine anzubieten hat. Kurz mal nachgeschaut und festgestellt, dass es auf der AStA-Homepage nichts derartiges gibt. Eine Anregung für Wahlversprechen.

Deshalb Ausnahmsweise:

Wohnung zu vermieten
300 € warm (+ ca. 25 € Stadtwerke), in Holthausen, ab ca. 5.7.08.
38 m2, kleine Küche, schönes Wannenbad, Balkon, großes Zimmer mit Schlafnische. Gepflegter Kork- und Laminatboden. Ca. 15 Min zur Innenstadt (U-Bahn),uninah (15 Min mit Fahrrad, 10 Min mit Bus oder Bahn, 2 Min zur Münchener Straße). Ruhig gelegen, ruhige Nachbarschaft, genügend Parkmöglichkeiten vorhanden (Straße, Tiefgarage).

Bei Interesse ab ca. 15:00 anrufen: 0211-98 47 678

Nicht so selbstauflösend wie erhofft

Dienstag, Mai 13th, 2008

Der “TOP 4: Selbstauflösung des Studierendenparlamentes gem. §15 der Satzung” hat nicht nur bei mir für Verwirrung gesorgt, sondern bereits in anderen Blogs. Wie es aussieht, haben Parlamentarier des MSB-Spartakus diesen Tagesordnungspunkt drauf setzen lassen.

Einladung 9. Sitzung des Studierendenparlamentes

Montag, Mai 12th, 2008

Die Einladung zur öffentlichen 9. Sitzung des Studierendenparlamentes 2007/2008 liegt vor.

Sie findet statt am Montag, den 19. Mai 2008 um 19.00 s.t. Uhr im Saal des Studierendenparlaments (25.23 U1).

Hier die vorgeschlagene Tagesordnung:

TOP 0: Regularia
TOP 1: Berichte des AStA-Vorstandes und anderer Gremien & Ausschüsse
TOP 2: Bestätigung von Referentinnen und Referenten des AStA
TOP 3: Besetzung der Ausschüsse
a) Haushaltsausschuss
(7 Sitze: 3 LHG, 2 Juso-HSG, 1 Fachschaftenliste, 1 MSB)
b) Finanzprüfungsausschuss
(5 Sitze: 2 LHG, 2 Juso-HSG, 1 Fachschaftenliste)
c) Rechtsausschuss
(5 Sitze: 2 LHG, 1 Juso-HSG, 1 Fachschaftenliste, 1 MSB)
d) Wahlausschuss
(5 Sitze: 2 LHG, 2 Juso-HSG, 1 Fachschaftenliste
TOP 4: Selbstauflösung des Studierendenparlamentes gem. §15 der Satzung
TOP 5: Finanzantrag Fachschaft Sowi Bundesfachschaftenkonferenz
TOP 6: Finanzantrag antifaschistisches Camp
TOP 7: Finanzantrag Plakatausstellung „Kein Mensch ist illegal“
TOP 8: Finanzantrag Wahlausschuss
TOP 9: Finanzantrag „Querbeat“
TOP 10: Verschiedenes